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Topografische Karte Gottsdorf
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Gottsdorf
Vor dem Dreißigjährigen Krieg – Gottsdorf gehörte zu dieser Zeit im Jahr 1635 zum Jüterboger Kreis – lebten im Dorf 13 besessene Mann, darunter der Lehnschulze, elf Hufner sowie ein Kossät. Die Hufner teilten sich in einen Zweilehnhufner, elf Einerbhufner sowie einen Gärtner auf. Sie bewirtschafteten 13 Hufen sowie ein „Gehege ums Dorf“. Im Krieg fiel der Ort „ganz wüst“. Lediglich der Dorfschulze sowie ein Kossät überlebten. 1637 erschienen die Schreibweisen Gatzdorf und Gazdorf. Da im Ort nach dem Krieg kein Pfarrer mehr wirkte, musste der Dorfschulze im Jahr 1642 dem Pfarrer in Frankenfelde vier Scheffel Roggen zahlen. Die Abgaben der Hufner betrugen je drei Scheffel, während die Kossäten von Abgaben befreit waren. Der Pfarrer in Frankenförde erhielt ebenfalls Abgaben in Höhe einer Wispel 13 Scheffel Roggen, der dortige Küster 12 Scheffel Roggen und 13 Brote. Das Dorf war mittlerweile in den Luckenwalder Distrikt gelangt, blieb dort bis 1680 und kam anschließend bis 1816 in den Luckenwalder Kreis. In der Zeit dieses Wechsels wirkten die Kriegshandlungen noch nach. Im Jahr 1684 bestanden im Dorf 13 Güter, die vom Dorfschulzen sowie neun Hufnern und einem Kossäten besetzt waren. Zwei Hufnerhöfe waren jedoch noch unbewohnt. Zwei Jahre später war ein drittes Bauerngut wüst gefallen und nur 10 Hufen bewohnt. Der Kossät brachte 17 Scheffel Aussaat und konnte von seinen Weiden vier Fuder Heu ernten. Die acht Hufner verfügten über je eine Hufe, auf der sie je elf Scheffel Aussaat vornahmen und zwei Fuder Heu einfuhren. Sie besaßen eine Wohnung mit Garten, eine Weide und betrieben Viehzucht und Holzung. Ein weiterer Kossät, der auch als Leineweber tätig war, brachte es lediglich auf ⁄4 Scheffel Aussaat und „keinen Wiesenwachs“.
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Über diese Karte
Name: Topografische Karte Gottsdorf, Höhe, Relief.
Durchschnittliche Höhe: 53 m
Minimale Höhe: 37 m
Maximale Höhe: 92 m
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