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Topografische Karte Krappitz
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Krappitz
21. September 1557 verpfändete Kaiser Ferdinand I. in seiner Eigenschaft als König von Böhmen Krappitz mit dem Dorf Goradze zur Bestreitung der Türkenkriege an Joachim Buchta von Buchtitz (Buchta z Buchcic). Die Pfandsumme betrug 6.500 Taler auf drei Jahre. Nach Ablauf dieser drei Jahre am 21. September 1560 verlängerte Buchta den Pfandbesitz durch Zahlung von 2.500 Talern um ein weiteres Jahr. Durch kaiserlichen Erlass vom 23. April 1561, der in Wien ausgestellt worden war, wurde angeordnet, dass nach Ablauf der vier Jahre die Pfandsumme in Höhe von 9.000 Talern an Buchta und seine Erben zurückzuzahlen sei und diese die Stadt Krappitz und das Dorf Goradze abzutreten haben. Anschließend wurden die Bürger der Stadt Krappitz Pfandbesitzer der Herrschaft. Wie aus einer Urkunde des Kaisers Rudolf II. vom 17. Mai 1583 hervorgeht, erwarben die Krappitzer die Stadt für 16.000 Taler, die sie jedoch nicht zahlen konnten. So fiel Krappitz 1581 an die Böhmische Kammer zurück, die Krapitz zusammen mit den umliegenden Dörfern für dieselbe Summe an Hans von Redern verkaufte. Die Verkaufsurkunde ist auf den 29. September 1582 datiert. Die 1669 in den böhmischen Grafenstand erhobenen Grundherren von Redern traten tatkräftig für das Wachstum der Stadt ein und errichteten im 16. Jahrhundert eine hölzerne Brücke über die Oder, welche Krappitz mit Ottmuth verband. Sie wurde 1741 im Ersten Schlesischen Krieg von den Preußen abgebrannt, wodurch die Österreicher an der Überquerung gehindert werden sollten.
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Über diese Karte
Name: Topografische Karte Krappitz, Höhe, Relief.
Durchschnittliche Höhe: 170 m
Minimale Höhe: 154 m
Maximale Höhe: 190 m
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