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Topografische Karte Kolberg
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Kolberg
Das 19. und frühe 20. Jahrhundert waren gekennzeichnet durch einen langen wirtschaftlichen Aufschwung, der sich vor allem auf den Bädertourismus stützte. Kolberg mit seiner national bedeutenden Geschichte war um 1880 eines der größten deutschen Ostseebäder geworden. Das Angebot umfasste See-, Sol- und Moorbäder. 1904 fanden sich 13.288 Kurgäste ein. Im Jahr 1909 standen neun Solequellen zur Verfügung, die sich sämtlich in Privatbesitz befanden, darunter die Salzberg-Quelle, die Zillenberg-Quelle, die Münderfeld-Quelle und die Martin-Tobias-Quelle; der Besuch im selben Jahr bestand aus 15.234 Kurgästen und 11.097 Durchreisenden. Im Jahr 1913 hatte Kolberg 16.737 Kurgäste und wurde von 13.493 Durchreisenden besucht, zehn Jahre später waren 15.803 Kurgäste und 17.512 Durchreisende zu Besuch; stark vertreten war die Berliner Geschäfts- und Finanzwelt. Der jährliche Höhepunkt der Saison war das Friedensfest am 2. Juli. Der schulfreie Tag begann mit einem Festumzug, es folgte im Freien die Aufführung des Theaterstücks Colberg (1868), dessen Autor Paul Heyse seit 1890 Ehrenbürger war, und am Abend ein Feuerwerk am Meer.
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Über diese Karte
Name: Topografische Karte Kolberg, Höhe, Relief.
Durchschnittliche Höhe: 5 m
Minimale Höhe: -3 m
Maximale Höhe: 43 m
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