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Topografische Karte Warndt
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Warndt
Die Leistungsfähigkeit des lothringischen Kohlenreviers lag mit dem saarländischen gleichauf. Es war zugleich auch das an Kohlenreserven reichste, das in der Pro-Kopf-Leistung ergiebigste und am modernsten ausgestattete Kohlengebiet in ganz Frankreich. Hauptort des damaligen französischen Kohlengebietes war und ist die Kreisstadt Forbach. Da ringsum die Stadt Cités errichtet wurden, blieb das kleinstädtische Zentrum trotz Versuchen einer architektonischen Belebung unterentwickelt, sodass viele Forbacher daher Gegenstände des gehobenen Bedarfes im nahegelegenen Saarbrücken einkaufen. Südlich der Stadt Forbach erhebt sich die Muschelkalkstufe, die den Warndt im Westen und Süden umrahmt. Auf deren Höhe befinden sich Dörfer, die eine lange Ackerbautradition aufweisen können. Als Hauptverbindung von Forbach durch den Warndt zur Saar diente das Tal der Rossel, das heute streckenweise die Grenze zwischen Frankreich und dem Saarland bildet. Die Rossel verursachte eines der schwierigsten wasserwirtschaftlichen Probleme des Saarlandes, denn bis 1968 gelangten mit dem Rosselwasser täglich 900 bis 1000 Tonnen Trockenschlamm in die Saar, sodass die Rossel das Attribut „schmutzigster Fluss Europas“ bekam. Dazu kamen die Abwasser der Chemiewerke Marienau und Carling, die in den angrenzenden saarländischen Wohngemeinden eine starke Geruchtbelästigung verursachten. Der Steinkohlebergbau in Lothringen wurde im Jahr 2004 beendet.
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Über diese Karte
Name: Topografische Karte Warndt, Höhe, Relief.
Ort: Warndt, Regionalverband Saarbrücken, Saarland, Deutschland (49.09837 6.59423 49.27265 6.96602)
Durchschnittliche Höhe: 265 m
Minimale Höhe: 169 m
Maximale Höhe: 413 m
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