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Kirchberg an der Jagst

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Kirchberg an der Jagst, Verwaltungsverband Brettach/Jagst, Landkreis Schwäbisch Hall, Baden-Württemberg, 74592, Deutschland (49.20448 9.98173)

Über diese Karte

Name: Topografische Karte Kirchberg an der Jagst, Höhe, Relief.
Koordinaten: 49.16837 9.91707 49.23413 10.04446
Minimale Höhe: 309 m
Maximale Höhe: 495 m
Durchschnittliche Höhe: 425 m

Kirchberg an der Jagst

Kirchberg liegt auf einem Bergsporn über einem alten Jagstübergang auf halbem Wege zwischen den Reichsstädten Schwäbisch Hall und Rothenburg. Ursprünglich gab es hier nur eine Furt, seit 1779 überspannt eine Steinbogenbrücke mit Erkern in fünf Jochen den Fluss. Zur Sicherung der bedeutsamen Trasse wurde die Höhenburg Kirchberg errichtet und jenseits der Jagst die Burg Sulz, die im Bauernkrieg 1525 zerstört wurde. Im Jahr 1373 gab Kaiser Karl IV. in einer Urkunde dem Grafen Kraft IV. zu Hohenlohe die Erlaubnis, vor seiner Burg Kirchberg an der Jagst eine Stadt zu bauen und sie zu befestigen. Von 1398 bis 1562 war Kirchberg nach Verpfändung und Verkauf im Besitz der drei Reichsstädte Rothenburg ob der Tauber, Dinkelsbühl und Schwäbisch Hall. 1562 kaufte das Haus Hohenlohe Kirchberg zurück. In den Jahren 1590 bis 1597 wurde die mittelalterliche Burg zum Schloss Kirchberg umgebaut. Von 1650 bis 1675 und wieder von 1701 bis 1861 war Kirchberg Residenz einer nach dem Namen der Stadt benannten Linie des Hauses Hohenlohe, welche 1764 mit Graf Karl August zu Hohenlohe-Kirchberg von Kaiser Franz I. Stephan in den Reichsfürstenstand erhoben wurde. Kirchberg als Teil der Hohenloher Herrschaft und ihres Landes lag zwischen 1495 und 1806 im Fränkischen Reichskreis. Das Fürstentum Hohenlohe-Kirchberg wurde 1806 während der Herrschaft von Fürst Christian Friedrich Karl mediatisiert und die Residenzstadt zunächst dem Königreich Bayern zugeschlagen.

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