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Topografische Karte Vietze
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Vietze
Vor einer slawischen Siedlung bestand in dem Ort eine elbgermanische Siedlung, zu der eine kleine Kultstätte gehört. Während der dortigen Grabungen, die 2005 bis 2010 durchgeführt wurden, trat unterhalb der slawischen Kulturschicht auf dem Höhbeck, der relativ dicht besiedelt war, eine kreisrunde Ansammlung von Keramik und Steinen, wohl Findlinge meist aus Granit, zu Tage, die einen Meter tief in den Boden ragte. Zudem fand man an der Stätte, die sich in die Kaiserzeit datieren ließ, Brandlehm und das Geweih eines 18-Enders; die Grubensohle war mit Scherben ausgelegt, darauf war ein Geweih eines Rothirsches deponiert worden. Die Geweihstangen eines zweiten, kleineren Geweihs, eines 6-Enders, ragten nach Norden. Am Grubenrand waren Steine und Klötze etwa im Umfang des Hirschschädels angeordnet. Zwischen den beiden Geweihstangen fand man Brandlehm, auf der Brandstelle lag ein großer Stein von etwa 100 kg Gewicht. Der Rest der Grube war mit kindskopfgroßen Steinen verfüllt, den oberen Rand bildeten Scherben aus zerschlagenen Gefäßen. Diese insgesamt 1607 Scherben ließen sich 14 Gefäßen zuordnen, davon 12 Vorratsgefäße, die allesamt zerscherbt worden waren. Ein Gefäße im unteren Bereich enthielt die Asche von Vorräten, die Größe der Gefäße schwankt zwischen 25 und 40 cm Höhe und 30 bis 50 cm Bauchdurchmesser. Hinzu kamen 13 Bruchstücke von 10 Mahlsteinen; deren Unvollständigkeit deutet darauf hin, dass sie nicht extra zerschlagen worden waren. Außerdem fand sich der bisher einzige vollständig erhaltene Lehmblock aus dieser Zeit; er weist eine Länge von 91 cm auf und diente wohl als Feuerbock. Die Fundstelle ließ sich anhand der Keramik in die Zeit um Christi Geburt datieren. Die Siedlungsgruben in der Nähe konnten gleichfalls in das frühe 1. Jahrhundert datiert werden. Die dazugehörige Siedlung mit ihren Brandöfen umfasste eine Fläche von mindestens vier Hektar, während die darüber vorfindliche slawische Siedlung nur 0,7 Hektar maß. Die Geweihdeponierung befand sich am Rand der Siedlung und blickte auf die Elbe. Weitere Funde aus der zugehörigen Siedlung, wie schwarzglänzende Feinkeramik und Situlenformen weisen ebenso wie die Keramik auf eine Verbindung zur Jastorf-Kultur hin. Der zerschlagene Trinkbecher könnte auf ein Trankopfer hinweisen.
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Über diese Karte
Name: Topografische Karte Vietze, Höhe, Relief.
Durchschnittliche Höhe: 24 m
Minimale Höhe: 11 m
Maximale Höhe: 72 m
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Andere topografische Karten
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Hitzacker (Elbe)
Deutschland > Niedersachsen > Lüchow-Dannenberg
Hitzacker liegt an der Einmündung der Jeetzel in die Elbe. Während die Elbhöhen (auch: Klötzie), an deren südöstlichem Fuß sich Hitzacker befindet, naturräumlich bereits zur Lüneburger Heide gehören (vergleiche hierzu: Drawehn), zählen die Niederungsgebiete der Altstadt zur Elbtalaue.
Durchschnittliche Höhe: 27 m
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Nienwalde
Deutschland > Niedersachsen > Lüchow-Dannenberg
Im Jahre 1360 wurde Nienwalde als Nygendorp zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Nachdem 1690 Nygendorp an das Kurfürstentum Hannover gefallen war, wurde es in Niendorf umbenannt. Am 24. Mai 1836 vernichtete ein Brand 20 Häuser im Bereich der heutigen alten Höfe. Nach nur sieben Wochen wurde das Dorf einige…
Durchschnittliche Höhe: 24 m
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Taube Elbe
Deutschland > Niedersachsen > Lüchow-Dannenberg > Dannenberg > Strachauer Rad
Durchschnittliche Höhe: 13 m
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Lüchow
Deutschland > Niedersachsen > Lüchow-Dannenberg
Lüchow liegt im südlichen Teil des Landkreises Lüchow-Dannenberg. Durch die Stadt fließt der Fluss Jeetzel. Die Landschaft wird durch den im Saale-Komplex entstandenen Drawehn im Westen sowie die größtenteils weichselglazial überformte Lüchower Niederung (Niederterrasse) geprägt, die noch Bestandteil…
Durchschnittliche Höhe: 20 m
Karwitz
Deutschland > Niedersachsen > Lüchow-Dannenberg
Karwitz liegt westlich der Stadt Dannenberg (Elbe) in die Moränenlandschaft des Drawehn eingebettet; dabei erhebt sich das Gemeindegebiet zwischen 32 m und 110 m Höhe über NN.
Durchschnittliche Höhe: 48 m
Neu Darchau
Deutschland > Niedersachsen > Lüchow-Dannenberg
Das Gemeindegebiet liegt im Naturpark Elbhöhen-Wendland, teilweise auch im Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue. Durch die Gemeinde fließt der Mühlenbach, der am Rande des Ortes in die Elbe mündet.
Durchschnittliche Höhe: 43 m
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Göhrde
Deutschland > Niedersachsen > Lüchow-Dannenberg
Die Gemeinde ist Teil des Naturparks Elbhöhen-Wendland.
Durchschnittliche Höhe: 83 m
Gorleben
Deutschland > Niedersachsen > Lüchow-Dannenberg
Der kleine Ort liegt direkt am linksseitigen Ufer der Elbe (deutscher Fluss-Kilometer 492) auf etwa 20 Metern über Normalnull. Während sich östlich, nördlich und nordwestlich die als Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue geschützte Elbe-Flusslandschaft ausdehnt, schließt sich im Süden ein…
Durchschnittliche Höhe: 22 m
Nemitzer Heide
Deutschland > Niedersachsen > Lüchow-Dannenberg > Prezelle
Die Nemitzer Heide ist ein rund 550 Hektar großes Heidegebiet im Naturpark Elbhöhen-Wendland, das zwischen den Orten Nemitz, Trebel und Prezelle liegt.
Durchschnittliche Höhe: 25 m
Woltersdorf
Deutschland > Niedersachsen > Lüchow-Dannenberg > Woltersdorf
Woltersdorf liegt im Wendland innerhalb des Naturpark Elbhöhen-Wendland. Nördlich des Ortes verläuft der nach Nordwesten hin abfließende Luciekanal. Die Gemeinde gehört der Samtgemeinde Lüchow (Wendland) an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Lüchow (Wendland) hat.
Durchschnittliche Höhe: 25 m
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Höhbeck
Deutschland > Niedersachsen > Lüchow-Dannenberg
Im Westen und Süden der Erhebung des Höhbecks befindet sich der rund drei Kilometer lange Laascher See, der als Altwasserarm der Elbe gilt. Im Süden liegt außerdem der Restorfer See. Die meisten Dörfer der Gemeinde Höhbeck liegen auf, beziehungsweise am Rand, der Anhöhe im hochwassersicheren Bereich.
Durchschnittliche Höhe: 23 m
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