Spenden
Topografische Karte Litschau
Klicken Sie auf die Karte, um die Höhe anzuzeigen.
Spenden
Litschau
Im 16. Jahrhundert begannen die Grundherren von Stadt und Herrschaft Litschau, allen voran die Kraiger von Kraigk zu Landstein und Neubistritz (1541–1572), auf die bis dahin unter bürgerlicher Dominanz stehenden Gewerbe zuzugreifen. Ausgangspunkt dieses Prozesses war dabei die Errichtung eines regelrechten gewerblichen Produktionszentrums am Fuße des Litschauer Burgbergs. Hier wurde zunächst ein Teich (der Mühlteich, später Herrenteich und heute Herrensee genannt) von böhmischen Teichgräbern angelegt, um den Betrieb einer neuen und großen herrschaftlichen Mühle zu gewährleisten. Der Mühle wiederum schloss sich ein ebenfalls neu errichtetes Brauhaus an, wobei die Kraiger den bürgerlichen Bierbrauern in Litschau das Recht, Bier zu brauen und zu verkaufen, entzogen. Neben den Brau- und Schankrechten verloren die Bürger auch das Recht des Bier- und Holzhandels. Dennoch konnte die Stadt im 16. Jahrhundert noch einen zusätzlichen Jahrmarkt zu Kolomani (13. Oktober) erlangen. Ebenfalls im 16. Jahrhundert verbreitete sich der Protestantismus in Pfarre, Stadt und Herrschaft, wobei dieser Prozess von den jeweiligen Inhabern der Herrschaft gefördert wurde. Im Zuge dessen wurde in Litschau ein neuer evangelischer Gottesacker in einiger Entfernung von der Stadt (auf einer Anhöhe in Richtung Loimanns, dem heutigen Friedhofsberg) eröffnet.
Spenden
Über diese Karte
Name: Topografische Karte Litschau, Höhe, Relief.
Durchschnittliche Höhe: 557 m
Minimale Höhe: 482 m
Maximale Höhe: 649 m
Spenden
Andere topografische Karten
Klicken Sie auf eine Karte, um ihre Topografie, ihre Höhe und ihr Relief anzuzeigen.
Heidenreichstein
Österreich > Niederösterreich > Bezirk Gmünd
Die Stadtgemeinde befindet sich auf einer Seehöhe von 561 m ü. A. etwa 20 Kilometer nordöstlich der Bezirkshauptstadt Gmünd, 16 Kilometer südlich und 12 km östlich der Grenze zu Tschechien.
Durchschnittliche Höhe: 573 m
