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Topografische Karte Rhinow
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Rhinow
Während des Dreißigjährigen Krieges zogen die Schweden unter Gustav Adolf 1631 durch die Stadt. 1636 wurde Rhinow durch schwedische Truppen geplündert und in Brand gesteckt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg übernahm die Familie von der Hagen weitere wüst gewordene Höfe (Alter Hof, Neuer Hof). Eine auf dem Gelände der inzwischen aufgegebenen Mühlenburg errichtete Wassermühle wurde 1773 abgerissen. Um 1788 hält die Gutsbesitzerfamilie fast sämtliche Rechte in dem damals mit 36 Bürgerstellen kleinen Städtchen, lässt die höhere und niedere Gerichtsbarkeit durch einen Richter verwalten und bestätigt den Rat und den Bürgermeister. Etwa einhundert Jahre später weist das erstmals amtlich publizierte General-Adressbuch der Rittergutsbesitzer für Brandenburg für das Rittergut Rhinow gesamt 774,59 ha aus. Der Waldbesitz betrug anteilig 107,56 ha. Die Familie von der Hagen verpachtete jener Zeit an Ober-Amtmann Thiele. Letzte Grundbesitzer waren der Hauptmann Joachim von der Hagen (1874–1914) und dann seine Witwe Eva, geborene von Hase, die noch weit nach der Bodenreform als so genannte Siedlerin in Rhinow lebte. Vor der großen Wirtschaftskrise 1929/1930 lebte Eva von der Hagen-Rhinow in Berlin, ihr Gutsbesitz betrug noch 776 ha, verpachtet an den Landwirt Emil Hinze.
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Über diese Karte
Name: Topografische Karte Rhinow, Höhe, Relief.
Ort: Rhinow, Havelland, Brandenburg, Deutschland (52.71355 12.26864 52.79453 12.36791)
Durchschnittliche Höhe: 31 m
Minimale Höhe: 22 m
Maximale Höhe: 99 m
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Klemensberg
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