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Topografische Karte Montevideo
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Montevideo
Auch in den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts führte eine neue Immigrantenwelle aus Europa und dem Landesinneren zu einem Bevölkerungswachstum und damit einer höheren Nachfrage nach Arbeitsplätzen in der Stadt, die durch die nun aufkommende Industrialisierung und den damit verbundenen Unternehmensgründungen (besonders in der Konsumgüterbranche) im Zusammenspiel mit einer nun stärker binnenmarktorientierten, importsubstituiv ausgerichteten Politik Uruguays aufgefangen wurde. Zwischen 1930 und 1955 fand etwa eine Verdreifachung der Unternehmenszahlen (7.000 auf 21.000), sowie eine Verdoppelung der in der Industrie beschäftigten Personen (68.000 auf 160.000) in Uruguay statt. Dies war erneut mit Auswirkungen auf die Siedlungsstrukturen Montevideos verbunden. So wurde in der Altstadt mehr und mehr die Wohnnutzung zugunsten wirtschaftlicher Einrichtungen aus dem Finanzsektor, wie etwa die Banco de la República, als auch später aus dem dem Hafen verbundenen Dienstleistungssektor (Im- und Exportgesellschaften, Wechselstuben etc.) zurückgedrängt. Die Avenida 18 de Julio hingegen entwickelte sich durch Ausbreitung des Einzelhandels zur Haupteinkaufsstraße und ihre Umgebung wurde auch durch die Mittel- und Oberschicht Montevideos nun vermehrt zu Wohnzwecken genutzt. Die Angehörigen der ärmeren Bevölkerungsschicht dagegen bewohnten nun vielfach entweder Pensiones oder Inquilinatos oder zogen in die im Bereich der Calle Reconquista seit 1945 errichteten Mietsblöcke.
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Über diese Karte
Name: Topografische Karte Montevideo, Höhe, Relief.
Ort: Montevideo, Uruguay (-34.93806 -56.43140 -34.70185 -56.02250)
Durchschnittliche Höhe: 23 m
Minimale Höhe: -4 m
Maximale Höhe: 117 m
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