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Topografische Karte Hallstätter Gletscher
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Hallstätter Gletscher
Moränen, die durchschnittlich 30 m außerhalb der 1850er Moränen am Ostabhang des Taubenriedels einsetzen und parallel zu diesen ins Obere Taubenkar hinabziehen, wurden in der älteren Literatur dem frührezenten Fernau-Stadium zugeschrieben, müssen aber ein deutlich höheres Alter haben, da zwischen diesen beiden Moränenzügen mehrere Karsttische mit Sockelhöhen bis zu 5 cm beobachtet werden können. Diese auf vegetationsfreien Kalkschliffböden entstandenen Karsttische stellen eine Besonderheit dar. Dabei „schützen“ Felsblöcke den Untergrund vor mechanischer und chemischer Erosion, ein Sockel entsteht. Dieses Phänomen, das vielfach auf Gletschern beobachtet werden kann und als Gletschertisch bezeichnet wird, benötigt im Gestein mehrere Jahrtausende Entstehungszeit. Je nach Kalkbeschaffenheit, Lage und Exposition kann als Richt- bzw. Grobwert ca. 1 cm in 1000 Jahren angegeben werden. Das Vorhandensein von Karsttischen mit den erwähnten Sockeln bis zu 5 cm im Bereich zwischen den 1850er Moränen und den Moränen des Taubenriedlstandes beweist nun, dass dieses Gelände seit mehreren Jahrtausenden eisfrei gewesen sein muss, der sog. „Taubenriedelstand“ würde demnach auf einen Vorstoß (Gletscherschwankung) vor rund 4000 bis 6000 Jahren hinweisen.
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Über diese Karte
Name: Topografische Karte Hallstätter Gletscher, Höhe, Relief.
Durchschnittliche Höhe: 2.464 m
Minimale Höhe: 1.952 m
Maximale Höhe: 2.903 m
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