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Topografische Karte Rekum
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Rekum
Schon in prähistorischen Zeiten wohnten hier Menschen, und zwar auf dem Geest-Gelände (geologisch: Schmelzwassersände aus der Elster-Kaltzeit) unweit des Weserufers. Bei Erdbauarbeiten auf dem Grundstück Rekumer Str. 11 (Kindertagesstätte) sowie auf Grundstücken zwischen Kummerkamp, Pötjerweg und Rekumer Straße, wurden 1887, 1939 und 1973–1976 zufällig Überreste, u. a. Urnen aus Ton, aus der jüngeren Bronzezeit (1100 bis 500 v. Chr.) entdeckt. Bei Ausgrabungen in den 1960er und 1980er Jahren am Mühlenberg wurden unter anderem römische Münzen gefunden und Überreste von Häusern und Tieren aus der Römischen Eisenzeit um 100 n. Chr. Rekum wurde um 1300 Reken oder Rekene genannt, nach der hier im 12. Jahrhundert ansässigen Adelsfamilie von Reken. Die erste schriftliche Überlieferung des Namens Diederich de Reken datiert von 1140, sein Gehöft soll sich an der heutigen Straße Rekumer Wurt befunden haben. Im Jahr 1534 zählte der Ort 16 Hofstellen, um 1580 sind die Namen von zwölf Bauern und 31 kleinen bäuerlichen Anwesen bekannt. Alle Bauernhäuser lagen in unmittelbarer Nähe zum nördlichen Abschnitt der heutigen Rekumer Straße, der alten Dorf- und Landstraße, am Rand einer etwa 500 Meter landeinwärts reichenden Ausbuchtung des Weserufers, die im Zuge der Weserkorrektion beseitigt wurde. Östlich davon steigt das Gelände einige Höhenmeter an, zur Rekumer Geest mit dem Speckberg (21,7 m über NN) und dem Mühlenberg.
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Über diese Karte
Name: Topografische Karte Rekum, Höhe, Relief.
Ort: Rekum, Blumenthal, Bremen-Nord, Bremen, Deutschland (53.20480 8.48159 53.22889 8.53346)
Durchschnittliche Höhe: 7 m
Minimale Höhe: -2 m
Maximale Höhe: 21 m
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